Geschichte

Aus der Geschichte der Hof-Apotheke

In der Mitte des Jahrhunderts, in dem das Mittelalter sich zu Ende neigte, wurde die Hof-Apotheke Bamberg privilegiert und erbaut.

Wie in vorhandenen Urkunden zu lesen ist, bestand an der gleichen Stelle wie heute bereits "vor ettwiviel Jahren" vor 1453 eine Apotheke, die aber abbrannte.

Im Jahre 1455 erhielt der Apotheker Ulrich Klüpfel mit bestimmten Verpflichtungen die Berechtigung, an der Brandsteile der ehemaligen "altt Apotek", "nach Anweisung derjenigen, welche vom Bischof dazu benannt würden, die Hofstatt zu bebauen, daselbst eine Apotheke einzurichten." Ursprünglich wurde die Apotheke von den Fürstbischöfen an die jeweiligen Inhaber verpachtet.

Um die Wende des Jahres 1578 und 1579 wurde die Apotheke von dem Bischof an den Apotheker Zacharias Klett als "erbapodeckhen" verkauft. Die Apotheke wurde damals als "Oberapotheeke" bezeichnet, führte im Laufe der Jahrhunderte den Namen "Schwanapotheke" und wurde im Jahre 1855, ebenso wie die entsprechenden Apotheken in den Residenzstädten Ansbach, Bayreuth, Würzburg, wieder zur Hof-Apotheke. Dem Inhaber wurde der Titel eines "Königlich Baierischen Hofapothekers" verliehen mit der Berechtigung, das große königliche Wappen zu führen.

Zu der ursprünglichen Behausung nahm Apotheker Gottfried Frey das ererbte Nebengebäude und vereinigte es 1772 baulich mit der alten Apotheke in seiner heutigen Form.

Im Jahr 1939 erwarb der Apotheker Wilhelm Alzheimer das Anwesen, seine Tochter Hilde Frank übernahm 1962 die Führung der Hof-Apotheke.

Bis zum 31.12.2012 leitete deren Tochter Franziska Bente die Apotheke.

Seit 2013 ist die Hof-Apotheke eine Filial-Apotheke der Rosen-Apotheke in Bamberg unter Leitung von Apotheker Guido Raab.